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The Day After

Die erste Nacht im neuen Heim war total entspannt. So gut, wie in dem neuen Bett, habe ich schon lange nicht mehr geschlafen.
Pünktlich um 9 waren die Jungs von der Umzugsfirma zum Küchen Aufbau da. Und um 9:30 kam auch schon der für “8  - 17 Uhr“ angekündigte Telekom-Techniker.  Die Leitungen sollten alle in Ordnung sein, allerdings hat die Fritzbox immer noch wie doof geblinkt…
Der Tag zog sich hin, Ulrike hat das Bad im OG gepimpt J und ich habe die Schränke im Ankleideraum aufgebaut und mit Klamotten aufgefüllt.
Gegen Ende des Tages stellte sich dann heraus, das uns bei der Planung des Küchenumbaus anscheinend ein Fehler unterlaufen ist, für den Spülenunterschrank hätten wir eigentlich eine 60er Türe benötigt, aber leider hat uns Küchenwelt, aus welchen Gründen auch immer, eine 50er geliefert.  Irgendwie ist mir gerade mal wieder nach Dauerk*tzen.
Um 19:45 immer noch blinken an der FritzBox. Anruf bei 1&1: Auf Grund des Umzugs könnte es sein, das ich die Box auf die Werkseinstellungen zurück setzen müsste. Nach 5 – 10 Minuten sollte das Netz wieder da sein. Um 23 Uhr blinkte es immer noch…

Umzug verschoben

Wir haben heute gestrichen und tapeziert und sind eigentlich ein paar Schritte vorwärts gekommen, aber insgesamt haben Ulrike und ich entschieden den Umzug auf Januar zu verschieben.

Der entscheidende Punkt war eine Konversation von gestern zwischen dem GWS-Mann und mir.

Ich betrete das Wohnzimmer und schaue auf das Fenster durch dessen Rolladen der GWS-Mann die Löcher geschossen hat und stelle (nach über einer Woche) fest, das da die Anschlüsse für die Heizung unter dem Fenster fehlen. Der GWS steht zum Glück gerade daneben.

Ich: “Sach ma’ sollte nich da unta dat Fensta auch noch’n Heizköpa?”
GWS: “ääääh, ja…”
Ich: ” Und nu??”
GWS: “Kein Problem…”
Ich: “Jaa, nee, is klar…”
GWS greift zum Zollstock und fängt an irgendwas zu messen, macht ein Kreuz auf die Wand und sagt: “hier müssen wir ein kleines Loch in die Wand machen.”
Ich (inzwischen weiß ich ja was ein “kleines Loch” in Handwerker-Deutsch bedeuten kann): “Neeeeeee, dat machste nich. Ich will keene Löcha mee inne Wand…”
GWS: “Is nix wildes…”

…und ich könnte kotzen….

Dann hat er mir jedenfalls lang und breit (das wäre ich in dem Augenblick auch gerne gewesen) erklärt was und wie er das machen will.
Schlussendlich hat er mich überzeugt, aber angepisst war ich trotzdem, das da schon wieder eine neue Baustelle war.

Jedenfalls wollen Ulrike und ich keine bösen Überraschungen mehr und haben beschlossen erst dann den Umzug zu machen, wenn wir ohne Staub und Dreck in dem Haus wohnen können.
Na ja, ein weiterer Grund ist, das ich gerade ziemlich auf dem Zahnfleisch gehe und wir beide nach 6 Wochen Dauerbaustelle eine Pause brauchen könnten. Also, nächsten Samstag gehen wir ins Schloss Broich auf den Weihnachtsmarkt. Und am Sonntag fährt Ulrike für ein paar Tage beruflich nach Hamburg.

Morgen also die Spedition anrufen und nach einem Termin im Januar fragen.